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Arbeiten 4.0 ist die deutsche Fassung von Smarter Working. Es ist ein Kofferwort, mit dem die meisten nichts anzufangen wissen. Viele packen einfach die Inhalte von Enterprise 2.0 in Arbeiten 4.0 um, d.h. Social Media und Collaboration Tools als neue Unternehmenskommunikation. Für andere ist Arbeiten 4.0 nur nein fälliger Update des EDV-Führerscheins.

Hinzukommt,dass ausgerechnet das Bundesarbeitsministerium sich des Themas bemächtigt, was seine Inhalte ins Reagenzglas bringt.

Niemand hat bislang den Begriff klar definiert. Es geht nämlich nicht um Arbeiten 4.0, sondern um das Betriebssystem der Unternehmens 4.0. Welche Rahmenbedingungen müssen sie erfinden, damit ihre Mitarbeiter dort genau das erzeugen können, wonach alle rufen: Kreativität, Innovation, Resilienz und dabei gleichzeitig im ständigen Lern- und Lehrprozess bleiben, freiwillig und selbst organisiert?
In den bisherigen Unternehmensstrukturen wird bislang eher Burnout, Frust, Stress, Misstrauen und bei den Jüngeren bestenfalls Jobhopping erzeugt. Den Wettlauf mit den globalen Konkurrenten, dem Plattform-Kapitalismus, den Big Data Providern und den Raubtieren der digitalen Ökonomie werden sie mit Auslaufmodellen so nicht gewinnen.

Hundert Jahre lang war absolute Kontrolle auf allen Ebenen – to manage bedeutet kontrollieren – die Unternehmensstruktur. Pyramidal, flach, in Blockhäusern oder Silos – Hierarchien gelten als alternativlos, denn dahinter steht das alte Gesetz: Wer die Produktionsmittel besitzt, hat das Sagen.”

Die digitalen Technologien mit ihrer Netzwerkdynamik und systemischen Entgrenzung in ihrer DNA sprengen das Betriebssystem H (wie Hierarchien). Das steigende Bedürfnis an hochqualifizierten Menschen, die aus Menschen, Märkte, Wissen und Technologien neue Mehrwerte generieren. Betriebssystem H mit seinem Kontrollkorsett bietet dafür weder das Umfeld noch die Voraussetzungen. “Hochqualifizierte Menschen arbeiten selbstorganisiert”, meint Ricardo Semler, einer der Pioniere des Selbstmanagements statt Manager.

Für den sanften Übergang vom Betriebssystem H ins Responsive OS 4.0 bedarf es einer skalierbaren Data Architektur. Sie ist einfach umzusetzen: Hier mehr…einfach anklicken

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